Seit gestern vom Weingut freigegeben: der Bestseller der Knipsers ist endlich wieder da!.
Preis: 9,80 Euro
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D-Pfalz N
Georg Mosbacher Merlot Barrique 2009
Ein klasse Merlot! Die Mosbachers - sonst im Riesling-Pflegen versunken - haben einen ganz ausgezeichnete Rotwein gekelltert. 15 Monate Barriuqe (ebenso wie der fast schon große Spätburgunder - auch aus dem großen Jahr 2009.)
Preis: 15,00 Euro
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D-Pfalz
Müller-Catoir Spätburgunder 2009
Wundervoll samtiger Spätburgunder aus der Haardt.
Preis: 15,00 Euro
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D-Pfalz
Ganz frisch: Sauvignon Blanc trocken 2011 vom Reichsrat
Endlich: Der Reichsrat von Buhl-Kundenliebling ist wieder da! Weingutspreis.
Preis: 10,00 Euro/0,75
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D- Pfalz
Peter Siener
Schiefer trocken 2010
Spitzen-Riesling aus der Südpfalz, nun seit fünf Jahren beständig über 90 Punkte. Dieses Mal bedenkt ihn der Gault Millau 2012 sogar mit 92 von 100. Zurecht. Zupackend, mineralisch, mit Riesenpotential. Weingutspreis.
Preis: 18,50 Euro/0,75
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D- Pfalz Süd
Emrich-Schönleber
Halenberg trocken 2010
Wieder ein ausgezeichnetes Jahr bei den Schönlebers. "Geringer Ertrag aber hohe Extraktgehalte", so Frank Schönleber
Preis: 18,50 Euro/0,75
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D- Nahe
von Winning
Weissburgunder Barrique trocken 2010
"...ich habe selten so einen rassigen Weissburgunder erlebt!" Max Gerstl vergibt 18 von 20 Punkten.
Preis:24,00 Euro/0,75
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D- Pfalz ab Seite 5
Bürklin-Wolf Gerümpel Riesling trocken 2010
Die Königin unter den Wachenheimer Lagen! Mitgebracht hat sie die Deidesheimer Prinzessin aus dem Langenmorgen, die ab Weingut schon wieder ausverkauft ist.
Preis:17,00 Euro/0,75
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D- Pfalz ab Seite 6
HE Dausch
Pinot Noir trocken 2007
Sicher kein Schnäppchen und ganz sicher kein "Etiketten-Wein". Sondern schlicht: ein Wahnsinnswein. Der nur den allergrößten Experten bekannte Winzer Hans Erich Dausch hatte einen Sensationsstrahl.
Preis:49,00 Euro/0,75
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D- Pfalz S
Müller-Catoir
Weissburgunder trocken 2010
Ausgezeichneter Weissburgunder aus dem ehrwürdigen Hause Müller-Catoir. Herrlicher Trinkwein und harmonischer Essensbegleiter. 12er-Karton zum Vorzugspreis.
Preis: 7,50 Euro/0,75
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D- Pfalz
Keller, Rheinhessen
Riesling von der Fels trocken 2010
Der Keller-Bestseller ist da!
Preis: 15,90 Euro/0,75
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D- Rheinhessen
Frisch eingetroffen:
Robert Weil Riesling QbA trocken 2010
Rheingau-Riesling der feinsten Klasse
Preis: 12,30 Euro/0,75
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D- Rheingau
Jetzt endlich da!!
Georg Mosbacher
Sauvignon Blanc trocken 2010
Bestseller des traditionsreichen Weingutes aus Forst
Preis: 10,00 Euro/0,75
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D- Pfalz
Sestalino 2008
Ein Rotwein-Cuvée aus Mallorca von der Finca Ses Talaioles. Das Weingut lässt sich beraten vom Großmeister der Winzerskunst Bernd Philippi. Also: keine Dicksuppe sondern Eleganz! Wir führen auch das Flaggship des Weingutes, den Sestal 2008.
Weingutspreis: 14,00 Euro/0,75
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S/P - Spanien
Philipp Kuhn
Grauer Burgunder trocken 2010
Der "Aufsteiger des Jahres" (Gault Millau) zeigt mit diesem Burgunder, dass er nicht nur Spitzen Rot- sondern auch topp Weissweine zu keltern versteht.
Weingutspreis: 10,90 Euro/0,75
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D- Pfalz N
Mosbacher Grosses Gewächs
aus dem Ungeheuer 2010
Absoluter Klassiker, erstmalig in kleiner Flasche zum Probieren. Und den muss man probiert haben. Wundervoller, großer, trockener Riesling aus der Pfalz.
Preis: 27,00 Euro/0,75
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D- Grosse Gewächse auf Seite 4
Weingut Becker
Spätburgunder "B" 2009
Der Beckersche Bestseller ist wieder da! Barriquegereifter Spätburgunder vom besten Pinot-Noir-Winzer Deutschlands.
Preis: 15,00 Euro/0,75
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D- Pfalz S
Raumland Sekt
Cuvée Katharina brut
Der Südhesse Volker Raumland ist unangefochten die Nr. 1 der deutschen Sekthersteller. In den vergangenen sechs Jahren mit seinem Triumvirat fünf Mal bei Gault Millau auf Platz 1. Bei Eichelmann jetzt Weingut des Jahres. Die hier vorgestellte Katharina ist ein Champagner-Cuvée mit unschlagbarem Preis. Grandios!
Preis: 13,00 Euro
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D-Rheinhessen oder Champagner
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D-Pfalz S (üd)
Knipser, Pfalz
Cuvée X trocken 2007
Sicher der berühmteste "Bordeaux" Deutschlands. Mit dem Cabernet-Sauvignon / Merlot - Cuvée setzen die Knipsers Maßstäbe. "Der "X" ist die beste Assamblage in ganz Deutschland," so G. Eichelmann. Ab Weingut jetzt ausverkauft!
Preis: 35,00 Euro/Fl. 0,75l
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"D-Pfalz N".
Der Versand von bis zu 6 Flaschen an eine Adresse in D kostet 6,90 Euro. Bis 12 Flaschen 7,90 Euro, bis 18 Flaschen 8,90 Euro. Ab einem Bestellwert von 180,00 Euro ist der Versand an eine Adresse frei Haus. (gilt nicht für Subskription und Inseln) Verpackung und Versicherung werden Ihnen nicht berechnet. Auch nicht im Nachhinein. Alle Preise sind natürlich brutto, d.h. MwSt inclusive. (Export: Look to shippingkost at "Lieferbedingungen" on top left)
Kurzmitteilung: Mario Zelt hat am 19. Dezember seinem Sensations-Bugunder aus dem Kirschgarten seinen Paradewein St. Laurent folgen lassen. (D-Pfalz N) Feinste Spätburgunder aus dem großen Jahrgang 2009 von Müller-Catoir (D-Pfalz ab Seite 4) und Siener (D-Pfalz Süd ab Seite 3) verkostet, bewundert und gekauft! Bassermann-Jordan mit ersten Weinen aus 2011 Auch der Sauvignon Blanc ist wieder da! Huber mit großen Roten und einem herrlichen Chardonnay! Knipsers HALBSTÜCK und Syrah aus 2008 seit heute da! Feinstes auch dirket aus Burgund: Chardonnays von Les Heritieres du Comte Lafon und Leflaife! Destillerie Lingenfelder gewinnt "Gold" mit seinem Zwetschgen auf der Destillata in Wien!
Die Saumagen-Rieslinge sind da!
Bernd Philippi von Koehler-Ruprecht liefert seine 2010er
Während die meisten Topp-Weingüter schon in leere Keller sehen, fängt im Weingut Koehler-Ruprecht erst die Auslieferung an. Jetzt ist es soweit: die Saumagen-Rieslinge sind seit November da.
Im Folgenden einige Zitate aus der Welt des Weines zu Koehler-Ruprecht:
"Zählt zu den 100 Kultwinzern der Welt." Weinwelt
"Bernd Philippi macht die eigenwilligsten und faszinierendsten Weine in der Pfalz. Was heißt in der Pfalz, in Deutschland! Kein anderer gibt seinen Weinen so viel Zeit, bis er sie in den Verkauft bringt…Verkostet man einmal ältere Jahrgänge, dann kann man verstehen warum. Aber auch schon in der Jugend verraten sie, was in ihnen steckt. Alle Weine von Bernd Philippi sind enorm stoffig und bestechen durch ihre Nachhaltigkeit. Sie schwimmen gegen den Strom an und trotzen dem Trend…Sie sind von enormer Lagerfährigkeit, nicht nur die Reserve-Weine, sondern auch die "einfachen" Rieslinge und die barriqueausgebauten Burgunder. Es sind Weine mit Widererkennungswert - won welch anderem Winzer kann man solches behaupten?" Gerhard Eichelmann. Der Autor von "Deutschlands Weinen" bewertet die aus dem schwierigen Jahrgang 2010er komenden Weine durchweg besser als die saftigen 2009er. Warum? Vielleicht liegt es daran, dass es aus 2010 keine "R" bzw. "RR"-Füllungen gibt.
"Seine Weine aus der berühmten Lage Saumagen sind Weltklasse." Der Feinschmecker
"Die Römer haben hier schon Kalk gebrochen und so entstand ein Kessel mit reiner Südhanglage, die sich nur zum Ort hin Richtung Osten öffnet. In diesem außergewöhnlichen Kleinklima gelangen der Riesling, aber auch die Burgundersorten zu voller Reife. In manchen Jahren sind die trockenen Weine von einer gradezu barocken Fülle. Da Philippi die Moste streng vorklärt und für seine Spät- und Auslesen kleine Fässer bevorzugt, gären die Weine oft bis in den Sommer hinein. Ergebnis sind erstaunlich haltbare Weine mit Kraft und Körper, die in der Jugend oft eigenwillig ausfallen. Doch mit der Zeit kommen sie zur vollen Geltung, wie etwa die legendären 1990er oder 1996 Auslese trocken, oder die grandiose 1998 Auslese "R", einer der besten trockenen Rieslinge, die in Deutschland in den vergangenen Jahren auf die Flasche kamen" Gault Millau.
Koehler-Ruprecht Kallstadter Saumagen Riesling Kabinett trocken 2010 zu 9,00 Euro/0,75l-Flasche
Koehler-Ruprecht Kallstadter Saumagen Riesling Spätlese trocken 2010 zu 13,50 Euro/0,75l-Flasche
Koehler-Ruprecht Kallstadter Saumagen Riesling Auslese trocken 2010 zu 20,00 Euro/0,75l-Flasche
Auch als Magnum aber keine Doppelmagnum mehr.
(siehe links unter Warengruppe D - Pfalz auf Seite 1)
Experten-Tipp I
Kuhns Merlot ist der "verlässlich beste" Rotwein Deutschlands
Manfred Klimek in der Welt am Sonntag: "Gebratene Gans, Sellerie, Zwiebel, Knoblauch, ein bisschen Portwein für die Soße? Das verlangt nach einem kräftigen, dennoch eleganten und sogar leichtfüßigen Rotwein. Nach einem Merlot. Und zwar einem aus dem Jahr 2007, der wirklich erstaunlich ist. Weil kein Mensch vermuten würde, dass ein derart kräftiger und finessenreicher Rotwein in Deutschland gekeltert wird.
Wird er aber, und zwar von Philipp Kuhn im pfälzischen Laumersheim. Kuhns Merlot ist für mich der verlässlich beste "einfache" Rotwein Deutschlands.
Kuhn lässt den Charakter der Rebsote im Vordergrund wirken, zieht also die önologischen Besonderheiten in den Hintergrund. Der Wein ist schnell am Punkt, ist fruchtig und würzig, also präzise das, was man von einem Merlot erwatet.
Das Wichtigste aber: Kuhn kann mit den Barriquefässern gradios umgehen; sein Merlot zeitgt eine internationale Handschrift, ohne seine Herkunft zu verleugnen." (bei D-Pfalz Nord)
Experten-Tipp II
...und Martin Lambrecht schreibt in der Bild am Sonntag: "Der Klassiker ist ein Riesling des oft unterbewerteten Jahrgangs 2008, nämlich der Kiedrich Turmberg Riesling trocken des Rheingauer Weinfürsten Wilhelm Weil.
Dieser als Qualitätswein eingestufte Riesling kommt daher wie ein Großes Gewächs. Zwar ist dieser Lagenwein üppig, aber donnoch zeigt er eine große Eleganz. Im Aromenspektrum entfalten sich Pfirsich, etwas Grapefruit und Ankönge exotischer Früchte. Unterlegt ist das Gane mit einer Trockenen Mineralität.
Das Besondere: Dieser Wein musste erst einige Jahre im Keller reifen, bis er seine ganze Ausdruckskraft entfalten konnte. Leider ist er - wie so viele wahre Klassiker - beim Weingut selbst ausverkauft. Nicht von ungefähr werden die Rieslinge dieses Gutes auf deutschen Staatsbanketten ebenso serviert wie in internationalen Königshäusern - einschließlich des japanischen Kaiserhofes." (bei D-Rheingau)
Der Gault Millau "WeinGuide 2012" ist da
Von Winning aus der Pfalz ist Aufsteiger des Jahres - Klaus-Peter Keller (Rheinhessen) mit dem besten trockenen Riesling - Becker aus der Südpfalz wieder bester Rotweinwinzer Deutschlands - Raumland-Sekte die Besten
Großer Erfolg unserer Winzer: Stephan Attmann vom Deidesheimer Weingut von Winning folgt Philipp Kuhn als bester "Aufsteiger des Jahres" im heute erschienenen Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012. Der Weinführer: "Vor vier Jahren wurde hier ein neues Kapitel aufgeschlagen. Genauso eigenwillig wie die Weine ist der Gutsverwalter - eine echte Persönlichkeit! Ein großer Zugewinn für Deidesheim und die deutsche Weinlandschaft."
Auch bei den "Sieger des Jahres" sind unsere Winzer ganz vorne dabei. Bei den Sekten belegt Volker Raumland aus Rheinhessen Platz ein und drei. In diese Phalanx kann nur der Sekt von Hans-Jörg Rebholz auf Platz zwei einbrechen.
Bei den besten Spätburgundern belegen Friedrich Becker Platz eins und vier, Knipser zwei und sechs und Huber Rang drei und fünf. Wahnsinn!
Und der Wahnsinn geht weiter: Klaus-Peter Keller aus Flöhrsheim-Dahlsheim hat zum siebten Mal den besten trockenen Riesling Deutschlands gekeltert. Platz eins für das Grosse Gewächs aus dem Morstein!
Gratulation!
Der Gault Millau schreibt
"Hier spielt einer auf einer großen Klaviatur..."
Die Mario-Zelt-Spiele gehen auch in diesem Jahr weiter. Man kommt nicht drumherum, diesem jungen Mann für seine Steigerungen zu applaudieren. In der letzten Ausgabe forderten wir für den nächsten Schritt noch ein bis zwei Spitzen nach oben - und jetzt stellt er uns acht Weine über 86 Punkte hin, die vor Saft, Intensität und Charakter nur so strotzen. Wobei auch der untere Bereich - wenn man das überhaupt so nennen darf - sich in kaum weniger Dichte präsentiert. Wo wenig Alkohol gefragt ist (Kabinett), liefert Zelt 11,5 Umdrehungen. Wo man Fülle will, bekommt man sie. Hier spielt einer auf einer großen Klaviatur, und er spielt echt gut.
Weine von Mario und Erst Zelt finden Sie links bei "D-Pfalz-N ab Seite 3 unten"
Die Zeitschriften "Vinum", "Capital" und "Der Feinschmecker" haben verkostet:
"...man denkt an Mittelmeerstrände"
Bei der alljährlichen Verkostung der Wirtschaftszeitschrift "Capital" haben einige unserer Winzer den besten Wein ihres Genres in Deutschland gemacht. Die aus dem nordpfälzischen Laumersheim stammenden Spitzen-Winzer Kuhn und Knipser zum Beispiel - bekannt für große Spätburgunderrotweine - entwickeln sich zunehmend auch zum Spezialisten von weißen Burgundern, namentlich dem Grauburgunder. So kelterte Philipp Kuhn mit seinem "vom Löss" den besten Grauburgunder Qba trocken 2010 und die Knipser-Brüder siegten mit ihrem Grauburgunder in der Kategorie Spätlese trocken.
Das die Mosbacher-Frauen einen großen Sauvignon Blanc in die Flasche bringen, ist nicht neu, aber über erste Plätze freut man/frau sich immer: Mit dem Mosbacher Sauvignon Blanc trocken 2010 führen die Winzerinnen aus Forst diese Kategorie an, dicht gefolgt von dem Weingut Bassermann-Jordan aus dem benachbarten Deidesheim, das mit ihrem Sauvignon den 3. Platz belegten.
Auch Kuhn hat einen tollen Sauvignon Blanc trocken 2010 zu bieten, stellt "Der Feinschmecker" fest. Im Vier-Länder-Vergleich (81 Weine aus Frankreich, Neuseeland, Österreich und Deutschland) der Ausgabe Juli 2011 belegte der Sauvignon Blanc von Kuhn aus dem pfälzischen Laumersheim den ausgezeichneten zweiten Platz. "Ein Wein mit Kraft und Schmelz." Auch hier mischen natürlich die Mosbachers mit und schaffte es ebenfalls in die Top10.
Unter den besten zehn Gutsrieslingen im Augustheft des "Feinschmeckers" hat es auch der 2010er vom Bio-Weingut des VDP-Präsidenten Steffen Christmann geschafft. "Makelloses Aromapotenzial" bescheinigen die Verkoster und setzen den Christmann-Riesling trocken 2010 auf Platz sechs.
Wie immer unter den Top-Ten: Emrich-Schönleber mit seinem QbA trocken. Hier gefiel der Jury "das zarte Spiel."
"Im besten Sinne gefällig mit einer wunderbaren Buntsandstein-Aromatik mit geradezu leckerer Frucht", so beschreiben die Verkoster der Zeitschrift "Vinum" den Riesling Buntsandstein trocken 2010 von Peter Siener aus dem südpfälzischen Birkweiler und erfreuen sich weiter an der "glasklaren Zitrone" in Nachhall. Auch der Badener Spitzenwinzer Bernhard Huber bekommt viel Lob für seine weißen Müller: "Ein idealtypischer Müller-Thurgau, ausgesprochen frisch, mit rassig-pikanter Säure und herrlichem Muskatton. So trinkt man Müller-Thurgau gerne - und bekommt ihn viel zu selten ins Glas." (Vinum)
Gar richtig poetisch wird es dann beim Haardter Muskateller Kabinett trocken 2010 vom Weingut Müller-Catoir. Vinum: "Eine unfassbare Limette entströmt dem Glas. Man denkt gar nicht an Muskateller, man denkt an Mittelmeerstrände. Im Mund sehr erfrischend, mit einem feinen Schwänzchen Süsse. Das Weingut Müller-Catoir ist ein Experte für Aroma-Rebsorten, was es hiermit wieder unter Beweis stellt." Der hat ihr/ihm wirklich geschmeckt!
Weine von Kuhn und Knipser links bei "D-Pfalz-N"
Weine von Mosbacher, Bassermann-Jordan, Müller-Catoir und Christmann links unter der Warengruppe "D-Pfalz".
Peter Sieners Rieslinge finden Sie bei "D-Pfalz-Süd"
Emrich-Schönleber Weine bei "D-Nahe"
2008er: "Ein ganz großer Wurf"
Duijn in Burgund angekommen
Schon mit dem Jahrgang 2007 "ist Duijn in Burgund angekommen," stellte Gerhard Eichelmann in seinem Standartwerk "Deutschlands Wein 2010" fest. Jetzt noch einmal eine Steigerung, den ohne Zweifel: die jetzt von Jacob Duijn vorgestellten Spätburgunder aus 2008 sind die besten, die jemals das Weingut in Bühl bei Baden Baden verlassen haben.
Erstmals verleiht nun auch der Gault Millau 2011 dem hölländischen Baderner die ganz großen Weihen: "Der Bühler Charme verströmt ein geradezu betörendes Bukett und mit den beiden Spitzenweinen "Jannin" und "SD" ist Jacob Duijn ein ganz großer Wurf gelungen. Besonders beindruckend ist der feingewobendne Duft mit gleichzeitig markanter Kontur.."
Jakob Duijn machte sich in der deutschen Weinszene zunächst als Sommelier einen Namen. Zu seinem ersten Weinberg kam der Holländer, der seit seiner Heirat in Kappelwindeck bei Bühl im Badischen lebt, durch Zufall. Beim Plaudern eröffnete ihm ein ortsansässiger Winzer, seine 15 Ar alter Spätburgunderreben in der extrem steilen Lage Engelsfelsen aufgeben zu wollen. Duijn kaufte das Stück Land. Mit Unterstützung des Winzer Bernhard Huber aus Malterdingen machte sich Duijn an die Arbeit und produzierte vom ersten Jahrgang 1994 rund 600 Flaschen. Die Karriere begann.
Duijn hat sich hauptsächlich auf die Pinot Noir-Rebe spezialisiert, die auf den drei Lagen Engelsfelsen (SD), Sterneberg (Jannin) und Laufer Gut Alsenhof seit 2005 biologisch angebaut werden. Nach rund 10 Tagen Maischestandzeit startet die Gärung mit Spontanhefen aus den Weinberg. Die drei Spitzenweine lagen bis zu 15 Monaten in gebrauchten und neuen Barriques. Die Abfüllung erfolgt ohne jede Schönung und Filtration. Ergebnis sind langlebige, ungemein saftige, kraftvolle und dennoch samtig-weiche Spätburgunder, die zu den Besten Deutschlands gehören.
Weine siehe links unter Warengruppe D-Baden.
Der "Drunkenmonday Wein Blog" schreibt:
How much "R" can you take? Pinot Noir von Bernd Philippi
"Angetriggert durch einen schönen Artikel über Bernd Philippis "Tafelwein" Pinot Noirs auf Captain Cork, entdeckte ich beim stöbern in meinem deutschen Lieblings Online-Wein-Shop Behringer und Sohn eine grandiose Auswahl an genau diesen Weinen. Der Mannheimer Weinhändler Ralf Behringer ist bekannt für sein außerordentliches Pfalz-Sortiment. Gerade die Weine von Bernd Philippi sind bei ihm auch noch in älteren Jahrgängen zu erwerben. Folgende Auswahl schaffte es dann auf den Probentisch von Drunkenmonday:
Bei Bernd Philippi dürfen Tafelweine gerne auch einmal etwas mehr kosten. Der Inhaber des Weingutes Koehler-Ruprecht zeichnet konsequent seine Rotweine als solche aus, nachdem ihm bei der Einreichung seiner Weine die Prüfnummer des Öfteren verweigert wurde. Sie seien rebsorten- und gebietsuntypisch - so tadelten ihn die Juroren. In dieser Zeit war der Weinausbau in Barriques in der Pfalz noch nicht wirklich angekommen. Aus diesem Grund ziert noch heute der schöne Aufdruck "Tafelwein" die Rücketiketten seiner Pinots. Die Trauben für diese Weine stammen aus den Kallstädter Lagen Saumagen und Steinacker, wo die Reben auf massiven Kalk direkt neben einem alten Steinbruch stehen. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus deutschen und französischen Pinot Clonen.
Los ging es mit den beiden "einfachen" Pinot Noirs "Barrique" aus den Jahren 2004 und 2005. Der 2004er zeigt sich von eher kühler Eleganz, fein kräutrig, präsente Tannin und Säurestruktur, gut integriertes Holz, fast schon methodisch frisch, mit mittlerem Körper und guter Nachhaltigkeit. Ein herber, wenig fruchbetonter Stil, der in der Runde gut ankam. Zwischen 86 und 89 Punkte wurde hier vergeben. Im Vergleich dazu war der 2005er Pinot Barrique doch deutlicher vom Holz geprägt. Er hatte von allem etwas mehr, wirkte aber noch nicht wirklich zusammen und unharmonisch. Hier wird die Zeit zeigen, ob sich der etwas ruppige Auftritt noch in Richtung Harmonie verändert. Potential ist hier definitiv vorhanden. Die Punkte lagen hier zwischen 86 und 88.
Ein "R" auf der Flasche bedeutet bei Philippis Pinots hohe Selektion der Trauben, 3 Wochen Maischegärung, Barriqueausbau in 100% neuem Holz bis zu 36 Monate und verkauf erst nach 5 Jahre. Wir konnten den 2003, 2004 und 2005er verkosten. Im Jahrgang 2003 zeigt sich der Pinot "R" sehr dicht und konzentriert, bewahrte aber eine Kühle und Frische, welche man nicht unbedingt in einem Wein aus diesem heißen Jahrgang vermutet. Auch hier ist das Holz wunderbar integriert. Die Tannine und Säure lassen den Wein zwar noch immer etwas unentwickelt und ruppig wirken, aber mit ein paar Jahren Flaschenreife wird er eine schöne Balance entwickeln. Da war sich der Tisch einig. 90-91 Punkte wurden hier momentan aufgerufen. Tendenz aber eher steigend. Der 2004er Pinot "R" hatte leider neben einem leicht korkigen Fehlton auch eine merkwürde kalkige Note, welche es uns unmöglich machte, den Wein adäquat zu bewerten.
Das Highlight dieses Flights war aber der 2005er "R". Hier schien das Holz von dem Wein regelrecht aufgesogen worden zu sein. Der höhere Extrakt und die deutlich besser Konzentration kamen im Vergleich zu dem kleinen Bruder aus 2005 viel besser mit dem Barrique klar. Es entstand eine dichte und homogene Struktur, mit reifer Frucht, Pinot-typischer Würze und Eleganz. Ein Wein am Anfang seiner Entwicklung, der aber schon jetzt gut trinkbar ist. Hier gab es viel Lob aus der Runde und sehr anständige 92-93+ Punkte! Zudem gibt es im Jahr 2005 keinen "RR". Die 30€ für eine Flasche des "R" sind also bestens angelegt.
Doch was dann kam, war wirklich großes Kino! Für den Pinot "RR" werden im Hause Philippi nur die kleinsten und reifsten Beeren selektiert, bis zu 36 Monate in 100% neuen Barriques ausgebaut und erst 6 Jahre nach der Ernte auf den Markt gebracht. Wir konnten den "RR" aus 2003 und 2004 verkosten - und waren von der Qualität gerade aus 2003 schlichtweg begeistert! Der 2003er Pinot "RR" zeigte sich in einer grandiosen Phase. Pure Eleganz legt sich um unsere Zunge. So sollte Pinot schmecken. Blind hätte man wohl einen großen Burgunder im Glas vermutet. Doch es war ein Pfälzer Pinot aus einem Extremjahrgang. Ganz große Klasse!
In meiner Verköstigungsnotitz steht eigentlich nur: geschliffen wie ein Diamant, weich, sanft, Engel + Zunge, doch druckvoll und konzentriert, göttlich, 90 Sekunden langer Abgang. Wow. 94 und vereinzelt 95 Punkte wurde hier aufgerufen. Weltklasse kann so nah sein. Der 2004er "RR" dagegen wirkte deutlich jünger, herber und noch nicht wirklich zusammen. Vanillige Röstaromen vom Holz, ein paar vegetabile Noten und etwas an Koriander erinnerndes wussten noch nicht so richtig, wie sie sich vereinen sollten. Das aktuelle Release des "RR" hat also noch etwas Zeit nötig um sich zu finden. Aber auch hier vermuten wir Großes in Zukunft!" (NM)
Koehler-Ruprecht/Philippi-Weine unter der Warengruppe "D-Pfalz"
Viel Infos zum Thema "Wein" bei http://drunkenmonday.wordpress.com
Robert Parker und Kollegen auf robertparker.com
Große Kleine und große große Weine
Der bekannteste Weinkritiker Robert Parker aus den Vereinigten Staaten hat mit einigen seiner Kollegen wieder ein paar Weine verkostet, die wir hier verkaufen. Nicht nur die großen Weltweine haben toll gepunktet, sondern auch ein paar "Kleine" sind ganz groß. Hier vier Beispiele:
Georg Mosbacher Riesling Kabinett trocken 2009 zu 6,50 Euro/0,75l-Flasche (Pfalz)
"Rather subdued on the nose and despite coaxing it is difficult to eke out fruit aromatics. Just traces of green apple, white flowers and citrus lemon, but the aromas of timid. The palate displays racy acidity on the entry, nice poise although it misses a little weight and intensity towards the finish but still very pleasing. You can imagine a lemon been squeezed onto the finish! Drink now-2013. 87 Points."
Koehler-Ruprecht Kallstadter Weissburgunder Kabinett trocken 2009 zu 7,00 Euro/0,75l-Flasche (Pfalz)
"The Koehler-Rupprecht 2009 Kallstadter Weissburgunder Kabinett trocken from the Steinacker, but no longer labeled as such displays a soothing, juicy sense of nut cream and sweet corn with deep, toasty richness and an illusive but alluring garland of flowers. Salt, shrimp shell reduction and iodine convey intrigue and saliva-inducement in a long finish that captures the combination of richness and elegance (even at nearly 13% alcohol), creaminess and refreshment that is almost uniquely possible with Pinot Blanc. I would plan on savoring this beauty over the next 5-7 years. 91 points"
"Eine grandiose Kollektion"
Bernhard Huber mit bestem Spätburgunder Deutschlands
Der Gault Millau WeinGuide 2011 hat einen Spätburgunder des Südbadener Winzers Bernhard Huber zum besten Rotwein des Jahres gekürt. Mit "Anklang von Himbeere und Johannisbeere, verwoben-würziger Duft und enormen Tiefgang" erzielte der Hecklinger Schlossberg Grosses Gewächs trocken 2008 mit 96/100 Punkten die höchste Wertung. Sieben Jahre lang siegte ein Wein von Fritz Becker (Pinot Noir 2008 auch mit 96/100 Punkte) aus der Südpfalz in dieser Kategorie - nun beendet Bernhard Hubers Schlossberg diesen Lauf.
Weiter schreibt der Gault Millau über den Malterdinger: "Huber ist unbestritten einer der besten deutschen Rotweinmacher. Seine Spätburgunder überzeugen heute so wohl durch viel Dichte und Komplexität, als auch durch eine unverwechselbare Eleganz." Doch nicht nur die Rotwein, auch die Weissweine sind "von hervorragender Güte," wie die Verkoster von Gault Millau feststellen. Weiter heißt es im Text: "Die Weine adelt in besonderem Maße, dass sie ausgesprochen langlebig sind, wie sonst nur wenige in ganz Deutschland."
Auch der andere maßgebende Weinführer für deutsche Weine, Gerhard Eichelmann mit seinem gelben Nachschlagewerk "Deutschlands Weine" lobt Bernhard Huber in den höchsten Tönen. Ausgezeichnete Weine habe der Südbadener aus dem Jahrgang 2008 in die Flasche gebracht. "Sie zeigen viel Spannung und Kraft." Insgesamt fasst Eichelmann zusammen, sei 2008 schlicht eine "grandiose Kollektion."
(Weine siehe links unter Warengruppe D - Baden ab Seite 1 unten.)
Gault Millau 2011
Knipser mit 5 Trauben, Philipp Kuhn "Aufsteiger des Jahres"
Der aus dem pälzischen Laumersheim stammende Winzer Philipp Kuhn ist für die Verkoster des Gault Millau WeinGuide 2011 der "Aufsteiger des Jahres". Schon seit einiger Zeit reihe Kuhn einen großartigen Jahrgang an den nächsten, teilte Herrausgeber Joel Payne bei der Präsentation der jüngsten Ausgabe des WeinGuides mit.
"Seine feinmineralischen Weissweine und die samtigen Spätburgunder begeistern." Seit er das Familienweingut in Laumersheim 1992 übernahm, habe Kuhn sich mit großer Energie in die Winzerelite emporgearbeitet.
In direkter Nachbarschaft ist das Weingut Knipser zu besonderen Ehren gekommen. Nach dem Siebeldinger Hans-Jörg Rebholz sind die Gebrüder Knipser erst die zweiten Pfälzer, die die begehrten fünf Trauben für ihr Weingut ergattern konnten und das nur ein Jahr, nachdem sie zum "Winzer des Jahres" ernannt wurden.
Insgesamt gibt es in ganz Deutschland nur zehn Winzer, die vom Gault Millau mit fünf Trauben bedacht werden. Fünf Trauben heißt "weltklasse". Zurecht!
Großartig auch die Kollektion des Sekt-Königs Raumland, der außer Platz eins und zwei, zusätzlich noch zwei weitere Sekte unter den Top 10 platzieren konnte. Das ist bisher einmalig und brachte ihm zurecht die dritten Traube ein.
(siehe links Kuhn und Knipser bei D - Pfalz N ab Seite 1, Raumland bei D - Reinhessen und Champagner)
Eichelmann´s "Deutschlands Weine 2011"
Knipser "Weingut des Jahres", von Winning der Aufsteiger
Das Pfälzische Weingut Knipser ist mit der besten Weissweinkollektion zum Weingut des Jahres bei Gerhard Eichelmann geworden. "Wir waren fasziniert" schreibt Gerhard Eichelmann in seiner Begründung. "Von elegantem Riesling, köstlichen Sauvignon Gris, mineralisch-fruchtigem Grauburgunder, präzise-elegantem Chardonnay. Viel besser geht das wahrscheinlich gar nicht. Chapeau!
Auch das von unserem Weinhandel oft gelobte Weingut von Winning (ehemals Dr. Deinhard) kommt endlich öffentlich zu seinen verdienten Ehren: " Von Null auf Hundert! Hier liegt der Fokus nicht nur auf Fülle und Konzentration. Komplexität, fruchtige Leichtigkeit und spielerische Eleganz kennzeichnen das Programm des Deidesheimer Weinguts," schreibt Eichelmann und verleiht den Titel: Aufsteiger des Jahres.
(siehe links unter Warengruppe D - Pfalz von Winning /Dr. Deinhard Seite 5 und Knipser bei D - Pfalz N ab Seite 1)
Die Presse lobt und die Kronprinzessin hat einen ausgezeichneten Geschmack
Über den grünen Klee lobt Martin S. Lambeck in der Welt am Sonntag Koehler-Ruprechts Spätburgunder aus der Barrique-Linie Philippi. "Die Pinot Noirs aus diesem pfälzischen Ausnahmeweingut kaufen sogar französische Burgunder-Winzer! Spätburgunder von Bernd Philippi sind Ausnahmefälle. Steht hinter der Bezeichnung "Pinot Noir" dann auch noch ein "R", so bedeutet dies "Reserve". Darüber gibt es in großen Jahren auch noch eine Doppelreserve "RR".
Als Klassiker verkosten wir den 1999 Philippi Pinot Noir "R". Der Wein wird erst Jahre nach der Füllung ausgeliefert, da diese Burgunder erst nach längerer Reife überhaupt schmecken. So benötigt der "R" mindestens vier Jahre im Keller. Dann aber zeigt dieser Kracher aus der berühmten Lage "Kallstadter Saumagen" seine Aromen von Roter Bete, Schwarzer Johannisbeeren, etwas Brombeere, ganz zarter Vanille und Leder. Der Wein kann noch Jahre liegen." (Der 1999 "R" ist lange ausverkauft, aber unter der Warengruppe D - Pfalz gibt es noch ander "R" und "RR"´s aus verschieden Jahrgängen.
Die Hochzeit der schwedischen Kronprinzessin Victoria mit Daniel Westling Mitte Juni war - um ehrlich zu sein - bei uns nicht von sonderlichem Interesse. Aber gefreut hat es uns schon, als wir erfuhren, was das Paar Ihren Hochzeitsgästen zum Trinken servierten: Einen Müller-Catoir Bürgergarten Riesling trocken (Terroir) aus 2007! Die beiden haben Geschmack! Den aktuellen Jahrgang finden Sie unter der Warengruppe D - Pfalz ab Seite 4.
Grosse Süßweine aus 2009
Daniel Vollenweider bei Behringer & Sohn
Auf seinem alljährlichen Weg in die Schweiz hat der Topp-Winzer aus der Mosel wie immer bei uns Halt gemacht. Und noch wichtiger, seine herrlichen Wein bei uns abgeliefert. Vollenweider zu 2009: "
Der Jahrgang gilt als sehr gut. Die Erträge lagen auf meinem Betreib im Durchschnitt bei 28 hl/ha und sind somit sogar noch geringer als 2006. Die Mostgewichte sind hoch, wobei die daraus resultierende Fülle durch eine ungewöhlich schöne Säure balanciert wird.
Der Jahrgang hat seine Stärken im hochprädikatien Bereich. Für mich die bessten Weine des Jahrgangs sind die Spätlese GK, die Auslese Wolfer Goldgrube und Auslese Wolfer Goldgrube Gold Kapsel. Ich würde den Jahrgang von der Stilistik her irgend wo zwischen 2005 und 2007 einordnen.
Weine von Vollenweider siehe unter Warengruppe D- Mosel-Saar-Ruwer.
"On the red front, 2007 was a great year for Spätburgunder, which is reflected in my marks. Maybe some people will accuse me of partisan patriotism but it‘s the simple truth: German Pinot Noir at its best is world class." (Jancis Robinson)
"...Mineralität wie ein Meursault"
"Der hat eine Mineralität wie ein Meursault von der Domaine Leflaive", sagt Topp-Verkoster Max Gerstl zum aktuellen Riesling Ölberg vom Weingut A. Christmann aus der Pfalz. Weiter schwärmt der Schweizer: "...eine unglaubliche Komplexität. Am Gaumen strotzt er vor Rasse, ist aber gleichzeitig von samtener Feinheit. Der Wein zeigt sich dicht, sehr fein gewoben, enorm konzentriert und vollmundig, aber noch viel mehr begeistert mich die sagenhafte Raffinesse."
Die Weine von Steffen Christmann, dem Präsidenten des VDP - Verband der Prädikatsweingüter - sind seit 2004 zertifizierte Bio-Weine und die Biodynamie führt zu immer mehr Rasse und Raffinesse, besserer Qualität. Christmann: " Es findet eine Wandlung statt, hin zu leichteren, beschwingteren Weinen. Wenn sich die Blätter verfärben, erreicht die Traube auch die physiologische Reife. In der Biodynamie geschieht das früher, die Trauben erreichen die Reife früher, mit weniger Zucker. Seit wir biodynamisch arbeiten, sind unsere Weine
leichter, aber gleichzeitig aromatischer."
Genauso wie bei Dr. Bürklin-Wolf, dem Vorreiter in Sachen Spitzenweine aus biodynamischen Anbau. Seit über zehn Jahren arbeitet das Topp-Weingut aus Wachenheim (Pfalz) nach den biodynamsichen Metholden Steiners. Und die Weine haben eine derartig hohe Qualität gewonnen, dass sie als Vorbild für viele Jungwinzer dienen.
Sicher kein Jungwinzer mehr aber einer der jüngsten im "Bio-Kreis" ist der Starwinzer (5 von 5 Trauben Gault Millau 2009) Hansjörg Rebholz. Mit den jüngsten Jahrgang 2008 hat auch der Südpfälzer aus Siebeldingen die Umstellung auf den ökologischen Landbau abgeschlossen. Resultat: bei ihm sind die Weine noch feiner, eleganter und mineralischer geworden.
Selbst in Sachen Potential, sprich Lagerfähigkeit galoppieren die Bio-Weine weiter davon. Der ganz ausgezeichnete Deidesheimer Langenmorgen Riesling trocken P.C. 2008 von Bürklin-Wolf hat beispielsweise eine prognostizierte Lebendauer von bis zu 15 Jahren!
Im Jahr 2023 wird über die Art des Anbaus wohl längst nicht mehr gesprochen. Da sind dann wahrscheinlich alle Biodynamiker. (...und die 2008er alle getrunken...)
(Weine von A. Christmann siehe links unter Warengruppe D - Pfalz ab Seite 3; Weine von Dr. Bürklin Wolf siehe links unter D - Pfalz ab Seite 8; Ökonomierat Rebholz bei D - Pfalz Süd ab Seite 2)
80-84 Punkte: gute Qualität, deutlich über dem Durchschnitt.
85-89 Punkte: Sehr gute Weine, die in der Regel fein altern.
90-94 Punkte: Exzellent, mit beachtlichem Reifepotential, selten günstig.
95-99 Punkte: Überragend, aus großem Jahrgang mit enormen Potential.
100 Punkte: Perfekter Wein, der fast jeden Preis rechtfertigt.
(aus: Gault Millau Weinguide Deutschland 2009)
Klar ist: eine hohe Punktzahl sagt nichts darüber aus, ob Ihnen der Wein dann auch schmeckt. Für Ihren persönlichen Geschmack gibt es nur einen Experten: Sie selbst.
Weingut Knipser , Bassermann-Jordan , Duijn , Haag , Mosbacher , Reichsrat von Buhl , Dr. Deinhard , Drappier , Dr. Heger , Chrsitmann , Koehler-Ruprecht , Philippi , Mouton , Lafit Rothschild , Sociando Mallet , Pontet Canet , Montrose , Calon Segur , Lascombe , Sassicaia , Masseto , Müller-Catoir , Stodden , Molitor , Guigal , Dominus , Philipp Kuhn , Franz Künstler , Solaia , Antinori , Bagordi , Robert Weil , Weil , Weingut , Weinbach , Keller , Weingut Klaus Peter Keller , Schumacher , Tignanello , Leflaive , Domaine Leflaive , Vollenweider , Villa Niederberger , Friedrich Becker , Faller , Weingut , Grosses Gewächs , Subskription , Bordeaux , Bürklin-Wolf , Karl Schaefer , Coulée de Serrant , Rebholz, Ökonomierat Rebholz , Pfeffingen , Weingut , Eymael
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